Sanierungskosten-Rechner
Budget, Puffer, Förderung und Finanzierungsrate berechnen.
1. Maßnahmen und Kosten
Trage die Beträge aus deinen Angeboten oder Schätzungen ein. Das Tool nennt bewusst keine Preise, weil sie von Region, Zustand und Marktlage abhängen.
2. Rahmen und Finanzierung
Die Vorgaben sind Beispielwerte zum Ausprobieren. Ersetze sie durch deine Angebote und Bankkonditionen.
3. Ergebnis
Orientierung statt Gutachten: Die Ergebnisse ersetzen keine Prüfung vor Ort durch Fachbetriebe, Energieberatung oder Gutachter. Alle Eingaben bleiben in deinem Browser.
Wozu dient der Sanierungskosten-Rechner?
Der Rechner unterstützt dich dabei, den finanziellen Rahmen einer geplanten Sanierung grob einzuschätzen. Das kann bei der Vorbereitung eines Kaufs, einer Modernisierung oder der Abstimmung mehrerer Maßnahmen hilfreich sein. Du erhältst eine Orientierung für die weitere Planung, keine verbindliche Kostenzusage.
Das Ergebnis ist besonders nützlich, um Maßnahmen miteinander zu vergleichen und offene Fragen für eine Beratung oder Angebotseinholung zu sammeln. Je genauer deine Angaben sind, desto besser lässt sich die Schätzung auf dein Vorhaben beziehen. Eine Vor-Ort-Prüfung kann sie trotzdem nicht ersetzen.
So nutzt du das Ergebnis
Gib die abgefragten Angaben möglichst sorgfältig ein. Dazu können – abhängig von den Eingabefeldern – die Art der geplanten Arbeiten, die Größe der betroffenen Fläche und Informationen zum Gebäude gehören. Wenn du einen Wert nicht kennst, nutze eine nachvollziehbare Schätzung und notiere, dass sie unsicher ist. Erfinde keine technischen Angaben, nur um alle Felder auszufüllen.
Lies das Ergebnis als grobe Orientierung. Es zeigt nicht automatisch, welche Arbeiten im Einzelfall erforderlich sind oder ob mehrere Maßnahmen zusammen geplant werden sollten. Prüfe außerdem, ob die Berechnung einzelne Gewerke oder zusätzliche Leistungen berücksichtigt. Welche Positionen enthalten sind, hängt von den Angaben und der Berechnungsweise des Rechners ab.
Was beeinflusst die Sanierungskosten?
Der Aufwand richtet sich unter anderem nach Art und Umfang der Arbeiten, dem Zustand der vorhandenen Bauteile und der Zugänglichkeit der Baustelle. Auch regionale Preisunterschiede und die aktuelle Marktlage spielen eine Rolle. Kosten können steigen, wenn bei der Ausführung weitere Schäden sichtbar werden oder zusätzliche Arbeiten nötig sind.
Bei älteren Gebäuden können außerdem besondere Anforderungen an Planung, Material oder Entsorgung relevant sein. Ob solche Punkte zutreffen, lässt sich aus einer allgemeinen Berechnung meist nicht sicher ableiten. Bei Verdacht auf Schadstoffe, Feuchtigkeit, Schäden an tragenden Bauteilen oder Problemen an der Gebäudetechnik solltest du die Situation fachkundig prüfen lassen.
Grenzen der Berechnung
Ein Rechner kann weder den Zustand des Gebäudes beurteilen noch den genauen Leistungsumfang festlegen. Er berücksichtigt möglicherweise auch keine individuellen Wünsche, erforderlichen Vorarbeiten oder Besonderheiten vor Ort. Fördermöglichkeiten sind ebenfalls nicht automatisch eingerechnet; ihre Bedingungen können sich ändern und müssen für das konkrete Vorhaben geprüft werden.
Nutze das Ergebnis deshalb für die erste Orientierung und nicht als alleinige Grundlage für eine Kaufentscheidung, Finanzierung oder Auftragsvergabe. Für eine belastbare Planung sind passende Angebote und – je nach Maßnahme – eine fachliche Bestandsaufnahme sinnvoll. Vergleiche mehrere Angebote und achte darauf, welche Leistungen, Materialien und möglichen Zusatzarbeiten darin enthalten sind.
Für die weitere Planung
- Sammle Unterlagen zum Gebäude und notiere bekannte Schäden oder frühere Arbeiten.
- Trenne notwendige Instandsetzungen von optionalen Verbesserungen.
- Kläre, welche Maßnahmen voneinander abhängen oder gemeinsam geplant werden sollten.
- Hole für konkrete Arbeiten mehrere Angebote ein und vergleiche den Leistungsumfang, nicht nur die Gesamtsumme.
- Prüfe mögliche Förderungen direkt bei den zuständigen Stellen, bevor du Aufträge vergibst.
Bei einer Eigentumswohnung können Arbeiten am Gemeinschaftseigentum eine Abstimmung mit der Eigentümergemeinschaft erfordern. Als Mieter:in solltest du geplante bauliche Veränderungen vorab mit der Vermietung klären.